Talking Head/ Game Over?“ – Über Chancen und Risiken von Computerspielen in der Sozialpädagogik am 09.04.2019

Computerspiele sind längst ein wichtiger Bestandteil in der Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen. Sie sind damit aber nicht nur ein lustvoller Teil der Lebenswelt junger Menschen, sondern stellen für viele Eltern und Fachkräfte in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern auch eine Herausforderung dar. Wie viel Spielzeit ist für einen Menschen adäquat? Woran kann man ein problematisches Spielverhalten erkennen und wie kann ein fachlich sinnvoller Umgang mit betroffenen Personen aussehen? Was hat es mit den verschiedenen, oft problematischen, Bezahlmodellen von Computerspielen auf sich? Und welche sind die Kompetenzen, die durch digitale Spiele auch gefördert werden können?

Diesen Fragen stellen wir uns im Rahmen der Talking Heads am 9. April 2019.

Markus Meschik, MA ist Sozialpädagoge und leitet die Fachstelle für digitale Spiele „Enter“ in Graz. Er ist Gutachter und Experte für die „Bundesstelle für Positivprädikatisierung von digitalen Spielen“ der Sektion „Familien und Jugend“ im Bundeskanzleramt und arbeitet an seiner Dissertation zum Thema „Sucht bei digitalen Spielen“.